MicroStockr – Statistik-App für iPhone und Co. im Test (UPDATE Android Version)

Wir haben uns die neue Microstock App für Stock-Fotografen „MicroStockr“ einmal genauer angeschaut und für Sie getestet.

Das kann die MicroStockr App

Mit der MicroStockr App können Sie als Fotograf Ihre Einnahmen von unterwegs prüfen und sehen was Sie an diesem Tag verdient haben. Die App unterstützt dabei aktuell 12 (Microstock) Bildagenturen, darunter die 5 wichtigsten: iStockphoto, Dreamstime, Shutterstock, Fotolia und 123rf. Aktuell ist die App nur für iOS (also iPhone und Co.) zu haben, laut dem Entwickler Paul Pirosca ist jedoch eine Android-Version bereits in Arbeit.

MicroStockr App jetzt auch für Android erhältlich (UPDATE)

Ab sofort ist das MicroStockr App auch für Android-Geräte erhältlich. Benötigt dafür wird ein Android-Gerät mit mindestens Version 2.2. (Das sollte fast jeder haben). Die Android-Version gibt es hier im Google-Play Store für 2,99US$.

microstockr-google-play

Screenshots der Android-Version 

So bedient man die MicroStockr App

Ich selbst habe die App gleich am Anfang zugelegt und erwische mich immer öfter dabei unterwegs zu schauen was ich verdient habe. Die Bedienung ist sehr einfach und die Oberfläche sehr übersichtlich. Wie man unten im Screenshot sehen kann, wird der aktuelle Verdienst je Bildagentur angezeigt sowie eine kleine „Blase“ mit dem Verdienst des heutigen Tages. Leider werden alle Einnahmen (im Moment) nur un US$ angezeigt, man muss sich das dann etwas im Kopf umrechnen. Unter „Total“ sehen Sie alle Ihre Einnahmen aller Bildagenturen.

MicroStockr Übersicht über die Einnahmen

Welche Bilder habe ich verkauft?

Auch diese Frage kann die MicroStockr App beantworten. Dazu geht man auf die jeweilige Bildagentur und erhält eine Übersicht über die letzten Verkäufe sowie des Verdienstes.

Detailansicht über die letzten Verkäufe

Was passiert mit meinen Login Daten?

Für die meisten Fotografen sind die Login-Daten zu den jeweiligen Bildagenturen genauso „heilig“ wie die Login-Daten ihres Online-Bankings. Wie ist es denn um die Sicherheit der Login-Daten bestellt? Laut dem Programmierer verbindet sich die MicroStockr App direkt mit den Bildagenturen und verwenden, wenn angeboten, dabei von den Bildagenturen bereit gestellte Schnittstellen (API). Ihre Zugangsdaten werden nicht auf einem Server gespeichert sondern sind (verschlüsselt) in Ihrem iPhone oder iPod/iPad abgelegt. Die Daten-Abfrage bei den Bildagenturen geschieht (wenn möglich) über eine gesicherte Datenverbindung.

Für mich hört sich das ganze sicher genug an, ausserdem ist der Programmierer selbst Fotograf und verkauft auch selbst seine Bilder bei diesen Bildagenturen. Er ist also quasi einer von uns!

Damit man diesem App nicht blind vertrauen muss, habe ich dem Entwickler Paul Pirosca einmal einige Fragen gestellt. Das Interview sowie die Antworten habe ich auf Deutsch übersetzt.

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Interview mit dem Entwickler von MicroStockr

Hallo Paul, erzähl uns doch einmal wieso du das MicroStockr App überhaupt entwickelt hast:

Paul

Ich biete selbst meine Werke auf einigen Bildagenturen an und habe nach einem App geschaut um unterwegs meine Einnahmen sehen zu können.

Ich wollte mich nicht jedes mal wieder bei den jeweiligen Agenturen einloggen um zu sehen was ich verdient hatte. Ausserdem fehlt mir die Übersicht über alle Einnahmen.

Woher kommst du?

Ich bin aus Rumänien.

Lebst du von deinen Microstock-Einnahmen?

Ich bin zwar Stockfotograf (Dreamstime Portfolio) aber das ist nicht mein Hauptjob. Eigentlich bin ich Projekt-Manager bei einer Software Firma die, basierend auf verschiedenen Technologien, Software entwickelt. Das MicrStockr App hat aber nichts mit meiner Firma zu tun, ich habe es einfach für mich selbst entwickelt, das war eine ganz schön große Herausforderung.

Erzähl uns ein wenig über die Sicherheit deines Apps

Das ist ganz einfach, die App kommuniziert mit den Bildagenturen wie ein normaler Webbrowser. Sie tut also nichts anderes wie wenn du dich selbst mit Chrome, Firefox oder IE einloggen würdest. Danach liest sich die relevanten Daten von dort aus und zeigt sie an. Wenn die Bildagentur eine Schnittstelle (API) anbietet, nutzen wir diese natürlich.

Vielen Dank für dieses kurze Interview – dir noch viel Erfolg mit der App

Vielen Dank Amos!

Folgende Bildagenturen werden unterstützt: 

  • iStockphoto
  • Dreamstime
  • Shutterstock
  • Fotolia
  • Depositphotos
  • Bigstockphoto
  • 123RF
  • Crestock
  • Canstockphoto
  • Yaymicro
  • Stockfresh
  • Panthermedia
Update 1.2 Microstockr Version
In diesem Update wurde folgende neue Bildagenturen hinzugefügt:
  • Pixmac
  • Photaki
  • Stockfresh

Update – neue Bildagenturen per In-App Kauf

  • Pond5
  • Veer (beide kosten jeweils zusätzlich 0,89€)

Und so geht's:

  1. Microstockr-App aus dem App Store laden (Oder für Android hier)
  2. Von Ihnen genutzte Bildagenturen hinzufügen
  3. Statistiken abrufen

Screenshots von Microstockr

 

Die Vorteile:

  • Alle Ihre Bildagentur-Verkäufe auf einen Blick
  • Eine App für alles
  • Sichere, verschlüsselte Datenübertragung
  • Günstige App für Apple-Nutzer (Android in Arbeit)

Die Nachteile:

  • Nicht kostenlos
  • Etwas langsam bei den Datenabfrage
  • Nur in Englisch verfügbar
  • Einnahmen nur in US$

Microstockr herunterladen

Gewinnen Sie eine von 3 MicroStockr Lizenzen

Und so einfach gehts: Hinterlassen Sie einfach einen Kommentar mit folgenden Infos:

  1. Ihr Smartphone Betriebssystem (iOS, Android oder Windows)
  2. Welche Bildagentur die Software noch unterstützen soll
  3. Warum gerade Sie das App brauchen.

Für die Teilnahme müssen alle obigen Informationen im Kommentar stehen. Wir ziehen dann per Random.org am 30.September 2012 die 3 Gewinner. Viel Erfolg!

Bildnachweis: ingimage.com

Kurzprofil: Hier berichte ich seit mehr als 10 Jahren über meine beiden Lieblingsthemen: Fotos und verkaufen! Gestartet habe ich mit einer einfachen Anleitung für Fotoverkäufer. Ich berichte ausserdem über Bildagenturen, Bildagentur-Software, Webshop-Systeme für Fotografen und alles womit Sie Ihre Fotos verkaufen können. Mein Stock Photo Press Verlag betreibt weitere Internetseiten zum Thema Fotos kaufen und Microstock. Seit 2011 veranstalten wir ausserdem die Bildagentur-Messe MicrostockExpo.

8 Comments
  1. Reply
    ms 11. September 2012 at 16:14

    1. Betriebsystem android
    2. Sollte fotalia unterstuetzen
    3. Mochte mich intensiver mit der thematik auseinandersetzen und einiges experimentieren in naechster zeit

    wuerde mich freun zu gewinnen

    mfg

    • Reply
      Amos Struck 1. Oktober 2012 at 19:26

      Hallo Matthias, vielen Dank auch für deinen Kommentar. An einem Android App wird im Moment gearbeitet, ich habe bereits eine Demoversion gesehen. Ich schicke dir auf jeden Fall schonmal einen kostenlosen Lizenzcode für die iOS Variante per E-Mail zu. Viel Spass damit! Amos

  2. Reply
    Peter 11. September 2012 at 17:14

    Ich kann die App gebrauchen! Aber fotolia wäre wirklich wichtig!

    • Reply
      Amos Struck 1. Oktober 2012 at 19:25

      Hallo Peter, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich schicke dir jetzt eine kostenlose Version des Microstockr Apps per E-mail zu. Viel Erfolg damit und Fotolia kannst du damit auch abfragen. Grüße Amos

  3. Reply
    Amos Struck 13. Dezember 2012 at 09:34

    Hallo Peter, ab sofort ist das MicroStockr App auch für Android verfügbar.

  4. Reply
    Bernd 13. Januar 2013 at 16:39

    Schade, für den Kindle Fire (abgewandeltes Android) gibt es das App noch nicht 🙁

  5. Reply
    Michael 14. April 2014 at 16:45

    Also ich habe eine ähnliche Software bereits getestet und JA es funktioniert…will man aber professionel über eine Seite verkaufen kommt man nicht um eine individuelle Bearbeitung hinweg.

  6. Reply
    Michael 14. April 2014 at 16:47

    Nachtrag: Die App hier kann doch etwas mehr als ich zuerst angenommen habe. Bin gespannt wie es sich im Workflow bemerkbar macht.

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