Fotolia
in Bildagenturen von Amos Struck — 8. September 2009 at 21:50 | 15 Kommentare

Garantiert schnelle Erfolge
Mit aktuell fast 8 Millionen angebotenen Bildern und fast 500.000 Illustrationen ist Fotolia in Sachen Angebotsvielfalt ganz weit vorn im Stockgeschäft und wächst täglich weiter. Von der Erfolgsgeschichte Fotolia, 2005 gegründet und jetzt schon 1.485.608 Mitglieder, profitiert nicht nur Fotolia, sondern auch die Fotografen und Bildeinkäufer.
Fotolia sieht sich als sogenannte Microstock Agentur. Das angebotene Bildmaterial wird zu sehr niedrigen Preisen, lizenzfrei verkauft. Auf Fotolia werden häufig sehr schnell Verkaufserfolge erzielt – Fotolia der ideale Start für jeden, der sein Bildmaterial versilbern möchte und noch keine Erfahrungen im Stockgeschäft hat. Die Bildagentur ist offen für jedermann. Hier gibt es keine Zugangsbeschränkungen. Jeder Fotoamateur, aber auch jeder Profi, kann dort sein Geld verdienen.
Das sich das ganze lohnen kann, ist schon nach ein paar Wochen Mitgliedschaft ersichtlich. Mindestens ein nettes Taschengeld, aber teilweise auch deutlich mehr sind zu erwirtschaften!
Schnellstart und Fotoupload
Jeder Interessierte kann nach einer simplen und schnell abgeschlossenen Anmeldung sofort loslegen. Die Plattform von Fotolia ist äußerst aufgeräumt und so gut wie selbsterklärend. Keine verwirrenden Strukturen oder Funktionen – ein großes Plus dieser Bildagentur.
Nach einem ersten Rundgang durch den Mitgliedsbereich kann der Fotoupload auch schon beginnen. Hier werden verschiedenste Arten des Fotouploads angeboten. Jeder kann sich seine bevorzugte Methode aussuchen. Sehr zu empfehlen sind dabei der Flash- und der FTP-Upload. So können in einem Rutsch eine Vielzahl von Bildern hochgeladen werden. Wichtig dabei ist natürlich ein relativ schneller Internetanschluss – ansonsten kann es länger dauern.
Nach dem Fotoupload sind die frisch hochgeladenen Dateien schon in Mitgliedsbereich unter ‚Dateien‘ zu sehen. Jede Datei muss nach dem Upload einzeln zur Prüfung freigegeben werden. Dies erfolgt per Klick auf den blauen Pfeil. Man gelangt in die Detailansicht. Hier werden mindestens sieben Schlagworte, die das Foto gut beschreiben, eingeben. Zudem wird das Foto in die entsprechenden Kategorien eingetragen. Abschließend werden noch die Vertragskonditionen festgelegt. Nach etwas Übung gelingt dieser Prozess in Windeseile.
Wichtig zu wissen ist, dass nach der Freigabe zur Prüfung durch die Bildredaktion, eine Änderung der Schlagworte sowie der Kategorien nicht mehr möglich ist. Somit ist es sehr empfehlenswert, die Schlagworte & Kategorien gut überlegt auszuwählen.
Prüfung durch die Bildredaktion
Fotolia ist schon lange kein Start-Up mehr – mit fast 8 Millionen Bildern ist zu fast jedem Themenkomplex eine gute Fotoauswahl vorhanden. In dem Sinne ist für so manches Motiv auch kein Platz mehr im Katalog. Gute Beispiele sind Fotos von Wolken, Sonnenblumen, Enten & Vögeln, Kaffeebohnen, und vielem mehr. So sollte bei der Fotoauswahl darauf geachtet werden, Motive, die schon vielfach im Katalog vorhanden sind, nicht hochzuladen. Ausnahmen sind dabei aber extrem hochwertige und spektakuläre Fotos, die die bereits angebotenen Bilder übertreffen.
Die Bildreaktion von Fotolia prüft jedes hochgeladene Fotos auf Verwendbarkeit. Wird das Motiv benötigt, stimmt die Bildqualität, ist das Motiv rechtlich unbedenklich – alles berücksichtigte Faktoren. Nach einer Wartezeit zwischen ein bis drei Tagen, erreicht den Fotografen dann das Prüfungsergebnis. Pro Bild wird eine email geschickt, in der die Gründe für eine Ablehnung oder die erfolgreiche Aufnahme in den Katalog bestätigt wird.
Als Neuling bei Fotolia, wie auch bei jeder anderen Bildagentur, kann es anfangs vorkommen, dass 70% des hochgeladenen Material abgelehnt werden. Dies trifft den Neuling meist sehr hart – schon bald aber sieht er ein, dass es nicht an einer eventuell unfairen Bildredaktion, sondern viel mehr an ihm selbst gelegen hat. Glücklicherweise versteht man recht schnell, sich auf die Anforderungen einzustellen. Spätestens mit dem ersten Bildverkauf ist die Motivation für weitere Fotouploads weiter gestärkt.
„Lizenzfrei“ – Pflichten des Fotografen
Wird ein Foto kommerziell vertrieben, gelten andere, strengere Regeln. Nicht jedes Motiv darf uneingeschränkt verkauft werden. Fotolia verkauft sogenannte lizenzfreie Fotos. Dies heißt, dass der Bildeinkäufer die Fotos zeitlich unbeschränkt nutzen darf. Zudem erwirbt der Bildeinkäufer eine Vielzahl von Verwendungsrechten.
Somit müssen lizenzfreie Bilder frei von Rechten Dritter sein. Dafür haftet ausschließlich der Fotograf. In dieser Hinsicht sollte schon vor dem Fotoupload geprüft werden, ob das Motiv geeignet ist. Beispiele für rechtlich bedenkliche Bilder sind markenrechtlich geschützte Motive (Cola Dose), Personenfotos ohne Modellrelease und Fotos ohne Property Release, welche von Privateigentum aus gemacht wurden.
Fotolia kann bei der Menge an Bildern natürlich keine Rechtsberatung in Sachen Fotorecht bieten. Ein guter Anlaufpunkt zum Thema ist aber das Fotolia Wiki (s.u.) und das Fotolia Forum. Generell kann gesagt werden, dass das Thema Fotorecht anfangs etwas undurchschaubar und komplex scheint. Nach ein paar Wochen sind die Grundregeln aber erlernt und eventuelle Ängste und Befürchtungen aus der Welt geschafft. Einfache Grundregel: Fragen Sie sich, ob sie als Betroffener Hersteller, Eigentümer, Mensch sich in Ihren Rechten verletzt sehen würden! Denken Sie aus Sicht der eventuell Betroffenen. Schnell wird damit ein Urteil über die Verwendbarkeit von Motiven möglich.
Information total – Wiki, Forum, Blog
Fotolia bietet zudem weitere spannende Funktionen. Insbesondere sind hier das Fotolia Wiki und das Fotolia Forum zu erwähnen.
Im Wiki kann jeder Beiträge zum Thema Stockfotografie einstellen. Zudem ist es ein sehr guter Anlaufpunkt für Fragen zum Thema „Rechte Dritter“. Sehr anschaulich wird hier anhand von konkreten Beispiel auf das Thema eingegangen. Jeder Neuling sollte sich einmal das Wiki zu Gemüte führen.
Für die meisten Fragen geeignet und mit Wissen vollgepackt, ist das Fotolia Forum. Hier treffen sich viele Fotolianer um u.A. über Bildverkäufe, Rechtliche Fragen und Motive zu beraten. Eine insbesondere für den Anfänger sehr gute Möglichkeit schnell, viel Wissen aufzubauen und letztendlich im eigenen Angebot umzusetzen.
Zudem bietet Fotolia einen Blog zu aktuellen Themen. Hier werden z.B. lesenswerte Artikel zu Motivideen bezüglich der aktuellen Jahreszeit veröffentlicht oder Fotolia User vorgestellt. Auf jeden Fall immer einen Besuch wert!
Motivation durch Rankingssystem
Nachdem die ersten Verkäufe meist schon sehr bald den Neuling glücklich machen, wird das Fotolia Rankingsystem interessant.
Fotolia bietet ein interessantes Rankingsystem an, dass die Anzahl an Fotoverkäufen belohnt. Jedes Mitglied nimmt automatisch an diesem System teil. Je mehr Fotos verkauft werden, desto höhere Verkaufspreise können erzielt werden! So steigt die Provision und optional der Verkaufspreis mit jeder weiteren erreichten Rankingstufe an. Ist der Verkaufspreis in der ersten Stufe mit 1-20 Credits pro Verkauf noch relativ gering, kann mit höherer Einstufung bis zu 200 Credits pro Verkauf erzielt werden. Dabei nimmt der Provisionsanteil in jeder Stufe kontinuierlich zu, die Verkaufspreise können vom Mitglied selbst festgelegt werden. So kann ein Foto auch in der höchsten Rankingstufe für ein Credit oder für deutlich mehr verkauft werden. Die Entscheidung liegt beim Fotografen – er kann die Preise jederzeit anpassen. Details über das Rankingsystem gibt es auf Fotolia.
Legale Bilder für Ihr Projekt – Bildeinkäufer
In Zeiten, in denen das Urheberrecht immer mehr gestärkt wird, ist es unbedingt erforderlich ausschließlich legales Bildmaterial zu verwenden. Zu hoch sind die Risiken hohe Abmahnkosten zahlen zu müssen. Dieses Risiko kann günstig und einfach gegen Null minimiert werden. Interessant für jede Werbeagentur, jeden Webmaster, jede Privatperson.
Für faire Einkaufspreise von ein bis drei Euro kann so gut wie jedes Motiv legal eingekauft werden. Der Kauf gelingt schnell und unproblematisch – das Bildmaterial kann direkt verwendet werden. Dabei sind der Verwendbarkeit so gut wie keine Grenzen gesetzt. Ob werbliche, kommerzielle oder private Verwendung. Alles ist möglich. In jedem Falle sollten dennoch die Vertragsbedingungen gelesen werden und somit sichergestellt werden, ob die geplante Verwendung zulässig ist.
Der Bildeinkäufer erhält in jedem Fall ein Bild, dass zeitlich unbegrenzt verwendet werden darf. Einmal gekauft, immer verwendbar. Zudem muss der Bildeinkäufer nicht für eventuelle Schadensersatzforderungen Dritter haften. Die Haftung liegt allein beim Fotografen, der seine Motive ausdrücklich als „frei von Rechten Dritter“ verkauft. Rechtssicherheit fürs kleine Geld!
Fotolia – der perfekte Einstieg
Ob für Bildeinkäufer oder für Bildverkäufer. Die Bildagentur Fotolia ist der perfekte Start in das Stockgeschäft. Einfach zu bedienen, simpel und schnell in der Abwicklung und umfassend im Angebot. Hier findet jeder sein Wunschmotiv.
Der Fotoamateur oder -profi kann bei Fotolia äußerst schnell Verkaufserfolge feiern. So ist auch schon mit einem relativ kleinen Portfolio bald der erste Verkauf eingefahren. Mit steigendem Angebot und nach ein paar Wochen Aufbauarbeit können schnell regelmäßige, teilweise tägliche, Verkäufe erzielt werden. Jede Verkaufsbenachrichtigung seitens Fotolia ist für den Fotografen eine echte Freude und motiviert für weiteres Engagement auf dieser Plattform.
Grundsätzlich ist es empfehlenswert Fotolia einmal auszuprobieren. Die Mitgliedschaft ist natürlich kostenlos, die Bedienung schnell erlernt. Der erste Fotoupload ist schon nach einigen Stunden erledigt. Meist erfolgt der erste Bildverkauf schon nach einigen Tagen. Nach ein paar Wochen sind regelmäßige Verkäufe an der Tagesordnung. So kann sich jedermann ein schönes Taschengeld hinzuverdienen! Dabei benötigt man nicht unbedingt die spektakulärsten Motive. Man muss kein Profi sein, um Erfolge zu verbuchen.
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Tags: Bewertung Bildagentur Bildagentur Test Fotolia Fotolia Test Microstock Royalty Free Stock Photo Test Vergleich
15 Kommentare
17.09.2009
14:51
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