Fotolia

Bildschirmfoto 2009-09-08 um 21.49.56

Fotolia – Garantiert schnelle Erfolge

Mit aktuell 16 Millionen angebotenen Bildern und über 1,5 Millionen Illustrationen ist Fotolia in Sachen Angebotsvielfalt ganz weit vorn im Bildergeschäft und wächst täglich weiter. Von der Erfolgsgeschichte Fotolia, 2005 gegründet und jetzt schon 2.5 Millionen Mitglieder, profitiert nicht nur Fotolia, sondern auch die Fotografen und Bildeinkäufer.
Fotolia sieht sich als sogenannte Microstock Agentur. Das angebotene Bildmaterial wird zu sehr niedrigen Preisen, lizenzfrei verkauft. Auf Fotolia werden häufig sehr schnell Verkaufserfolge erzielt – Fotolia der ideale Start für jeden, der sein Bildmaterial versilbern möchte und noch keine Erfahrungen im Stockgeschäft hat. Die Bildagentur ist offen für jedermann. Hier gibt es keine Zugangsbeschränkungen. Jeder Fotoamateur, aber auch jeder Profi, kann dort sein Geld verdienen.
Das sich das ganze lohnen kann, ist schon nach ein paar Wochen Mitgliedschaft ersichtlich. Mindestens ein nettes Taschengeld, aber teilweise auch deutlich mehr sind zu erwirtschaften!

Schnellstart und Fotoupload

Jeder Interessierte kann nach einer simplen und schnell abgeschlossenen Anmeldung sofort loslegen. Die Plattform von Fotolia ist äußerst aufgeräumt und so gut wie selbsterklärend. Keine verwirrenden Strukturen oder Funktionen – ein großes Plus dieser Bildagentur.
Nach einem ersten Rundgang durch den Mitgliedsbereich kann der Fotoupload auch schon beginnen. Hier werden verschiedenste Arten des Fotouploads angeboten. Jeder kann sich seine bevorzugte Methode aussuchen. Sehr zu empfehlen sind dabei der Flash- und der FTP-Upload. So können in einem Rutsch eine Vielzahl von Bildern hochgeladen werden. Wichtig dabei ist natürlich ein relativ schneller Internetanschluss – ansonsten kann es länger dauern.
Nach dem Fotoupload sind die frisch hochgeladenen Dateien schon in Mitgliedsbereich unter ‚Dateien‘ zu sehen. Jede Datei muss nach dem Upload einzeln zur Prüfung freigegeben werden. Dies erfolgt per Klick auf den blauen Pfeil. Man gelangt in die Detailansicht. Hier werden mindestens sieben Schlagworte, die das Foto gut beschreiben, eingeben. Zudem wird das Foto in die entsprechenden Kategorien eingetragen. Abschließend werden noch die Vertragskonditionen festgelegt. Nach etwas Übung gelingt dieser Prozess in Windeseile.
Wichtig zu wissen ist, dass nach der Freigabe zur Prüfung durch die Bildredaktion, eine Änderung der Schlagworte sowie der Kategorien nicht mehr möglich ist. Somit ist es sehr empfehlenswert, die Schlagworte & Kategorien gut überlegt auszuwählen.

Prüfung durch die Bildredaktion

Fotolia ist schon lange kein Start-Up mehr – mit fast 8 Millionen Bildern ist zu fast jedem Themenkomplex eine gute Fotoauswahl vorhanden. In dem Sinne ist für so manches Motiv auch kein Platz mehr im Katalog. Gute Beispiele sind Fotos von Wolken, Sonnenblumen, Enten & Vögeln, Kaffeebohnen, und vielem mehr. So sollte bei der Fotoauswahl darauf geachtet werden, Motive, die schon vielfach im Katalog vorhanden sind, nicht hochzuladen. Ausnahmen sind dabei aber extrem hochwertige und spektakuläre Fotos, die die bereits angebotenen Bilder übertreffen.
Die Bildreaktion von Fotolia prüft jedes hochgeladene Fotos auf Verwendbarkeit. Wird das Motiv benötigt, stimmt die Bildqualität, ist das Motiv rechtlich unbedenklich – alles berücksichtigte Faktoren. Nach einer Wartezeit zwischen ein bis drei Tagen, erreicht den Fotografen dann das Prüfungsergebnis. Pro Bild wird eine email geschickt, in der die Gründe für eine Ablehnung oder die erfolgreiche Aufnahme in den Katalog bestätigt wird.
Als Neuling bei Fotolia, wie auch bei jeder anderen Bildagentur, kann es anfangs vorkommen, dass 70% des hochgeladenen Material abgelehnt werden. Dies trifft den Neuling meist sehr hart – schon bald aber sieht er ein, dass es nicht an einer eventuell unfairen Bildredaktion, sondern viel mehr an ihm selbst gelegen hat. Glücklicherweise versteht man recht schnell, sich auf die Anforderungen einzustellen. Spätestens mit dem ersten Bildverkauf ist die Motivation für weitere Fotouploads weiter gestärkt.

„Lizenzfrei“ – Pflichten des Fotografen

Wird ein Foto kommerziell vertrieben, gelten andere, strengere Regeln. Nicht jedes Motiv darf uneingeschränkt verkauft werden. Fotolia verkauft sogenannte lizenzfreie Fotos. Dies heißt, dass der Bildeinkäufer die Fotos zeitlich unbeschränkt nutzen darf. Zudem erwirbt der Bildeinkäufer eine Vielzahl von Verwendungsrechten.
Somit müssen lizenzfreie Bilder frei von Rechten Dritter sein. Dafür haftet ausschließlich der Fotograf. In dieser Hinsicht sollte schon vor dem Fotoupload geprüft werden, ob das Motiv geeignet ist. Beispiele für rechtlich bedenkliche Bilder sind markenrechtlich geschützte Motive (Cola Dose), Personenfotos ohne Modellrelease und Fotos ohne Property Release, welche von Privateigentum aus gemacht wurden.

Fotolia kann bei der Menge an Bildern natürlich keine Rechtsberatung in Sachen Fotorecht bieten. Ein guter Anlaufpunkt zum Thema ist aber das Fotolia Wiki (s.u.) und das Fotolia Forum. Generell kann gesagt werden, dass das Thema Fotorecht anfangs etwas undurchschaubar und komplex scheint. Nach ein paar Wochen sind die Grundregeln aber erlernt und eventuelle Ängste und Befürchtungen aus der Welt geschafft. Einfache Grundregel: Fragen Sie sich, ob sie als Betroffener Hersteller, Eigentümer, Mensch sich in Ihren Rechten verletzt sehen würden! Denken Sie aus Sicht der eventuell Betroffenen. Schnell wird damit ein Urteil über die Verwendbarkeit von Motiven möglich.

Information total – Wiki, Forum, Blog

Fotolia bietet zudem weitere spannende Funktionen. Insbesondere sind hier das Fotolia Wiki und das Fotolia Forum zu erwähnen.
Im Wiki kann jeder Beiträge zum Thema Stockfotografie einstellen. Zudem ist es ein sehr guter Anlaufpunkt für Fragen zum Thema „Rechte Dritter“. Sehr anschaulich wird hier anhand von konkreten Beispiel auf das Thema eingegangen. Jeder Neuling sollte sich einmal das Wiki zu Gemüte führen.
Für die meisten Fragen geeignet und mit Wissen vollgepackt, ist das Fotolia Forum. Hier treffen sich viele Fotolianer um u.A. über Bildverkäufe, Rechtliche Fragen und Motive zu beraten. Eine insbesondere für den Anfänger sehr gute Möglichkeit schnell, viel Wissen aufzubauen und letztendlich im eigenen Angebot umzusetzen.
Zudem bietet Fotolia einen Blog zu aktuellen Themen. Hier werden z.B. lesenswerte Artikel zu Motivideen bezüglich der aktuellen Jahreszeit veröffentlicht oder Fotolia User vorgestellt. Auf jeden Fall immer einen Besuch wert!

Motivation durch Rankingssystem

Nachdem die ersten Verkäufe meist schon sehr bald den Neuling glücklich machen, wird das Fotolia Rankingsystem interessant.
Fotolia bietet ein interessantes Rankingsystem an, dass die Anzahl an Fotoverkäufen belohnt. Jedes Mitglied nimmt automatisch an diesem System teil. Je mehr Fotos verkauft werden, desto höhere Verkaufspreise können erzielt werden! So steigt die Provision und optional der Verkaufspreis mit jeder weiteren erreichten Rankingstufe an. Ist der Verkaufspreis in der ersten Stufe mit 1-20 Credits pro Verkauf noch relativ gering, kann mit höherer Einstufung bis zu 200 Credits pro Verkauf erzielt werden. Dabei nimmt der Provisionsanteil in jeder Stufe kontinuierlich zu, die Verkaufspreise können vom Mitglied selbst festgelegt werden. So kann ein Foto auch in der höchsten Rankingstufe für ein Credit oder für deutlich mehr verkauft werden. Die Entscheidung liegt beim Fotografen – er kann die Preise jederzeit anpassen. Details über das Rankingsystem gibt es auf Fotolia.

Legale Bilder für Ihr Projekt – Bildeinkäufer

In Zeiten, in denen das Urheberrecht immer mehr gestärkt wird, ist es unbedingt erforderlich ausschließlich legales Bildmaterial zu verwenden. Zu hoch sind die Risiken hohe Abmahnkosten zahlen zu müssen. Dieses Risiko kann günstig und einfach gegen Null minimiert werden. Interessant für jede Werbeagentur, jeden Webmaster, jede Privatperson.
Für faire Einkaufspreise von ein bis drei Euro kann so gut wie jedes Motiv legal eingekauft werden. Der Kauf gelingt schnell und unproblematisch – das Bildmaterial kann direkt verwendet werden. Dabei sind der Verwendbarkeit so gut wie keine Grenzen gesetzt. Ob werbliche, kommerzielle oder private Verwendung. Alles ist möglich. In jedem Falle sollten dennoch die Vertragsbedingungen gelesen werden und somit sichergestellt werden, ob die geplante Verwendung zulässig ist.
Der Bildeinkäufer erhält in jedem Fall ein Bild, dass zeitlich unbegrenzt verwendet werden darf. Einmal gekauft, immer verwendbar. Zudem muss der Bildeinkäufer nicht für eventuelle Schadensersatzforderungen Dritter haften. Die Haftung liegt allein beim Fotografen, der seine Motive ausdrücklich als „frei von Rechten Dritter“ verkauft. Rechtssicherheit fürs kleine Geld!

Fotolia – der perfekte Einstieg

Ob für Bildeinkäufer oder für Bildverkäufer. Die Bildagentur Fotolia ist der perfekte Start in das Stockgeschäft. Einfach zu bedienen, simpel und schnell in der Abwicklung und umfassend im Angebot. Hier findet jeder sein Wunschmotiv.
Der Fotoamateur oder -profi kann bei Fotolia äußerst schnell Verkaufserfolge feiern. So ist auch schon mit einem relativ kleinen Portfolio bald der erste Verkauf eingefahren. Mit steigendem Angebot und nach ein paar Wochen Aufbauarbeit können schnell regelmäßige, teilweise tägliche, Verkäufe erzielt werden. Jede Verkaufsbenachrichtigung seitens Fotolia ist für den Fotografen eine echte Freude und motiviert für weiteres Engagement auf dieser Plattform.
Grundsätzlich ist es empfehlenswert Fotolia einmal auszuprobieren. Die Mitgliedschaft ist natürlich kostenlos, die Bedienung schnell erlernt. Der erste Fotoupload ist schon nach einigen Stunden erledigt. Meist erfolgt der erste Bildverkauf schon nach einigen Tagen. Nach ein paar Wochen sind regelmäßige Verkäufe an der Tagesordnung. So kann sich jedermann ein schönes Taschengeld hinzuverdienen! Dabei benötigt man nicht unbedingt die spektakulärsten Motive. Man muss kein Profi sein, um Erfolge zu verbuchen.

Jetzt kostenlos bei Fotolia registrieren!

 

Kurzprofil: Hier berichte ich seit mehr als 10 Jahren über meine beiden Lieblingsthemen: Fotos und verkaufen! Gestartet habe ich mit einer einfachen Anleitung für Fotoverkäufer. Ich berichte ausserdem über Bildagenturen, Bildagentur-Software, Webshop-Systeme für Fotografen und alles womit Sie Ihre Fotos verkaufen können. Mein Stock Photo Press Verlag betreibt weitere Internetseiten zum Thema Fotos kaufen und Microstock. Seit 2011 veranstalten wir ausserdem die Bildagentur-Messe MicrostockExpo.

16 Comments
  1. Reply
    admin 17. September 2009 at 14:51

    Für Deutsche Fotografen perfekt!

  2. […] Fotolia Testbericht lesen […]

  3. Reply
    Herbert Piel 22. Oktober 2009 at 16:53

    Sehr gute Auswahl, zu günstigen Konditionen

  4. Reply
    Heinz Schmidt 24. Oktober 2009 at 21:19

    – Sehr schlechte Suchmaschine,
    – Abo-Verkäufe werden beim Ranking nicht berücksichtigt
    – die Agentur ist nicht Fotografen-freundlich
    – Upload ist relativ kompliziert, nimmt viel Zeit
    + die Webseite ist schön gestaltet

  5. Reply
    R. Kneschke 28. Oktober 2009 at 12:36

    + einfacher Upload
    + viele regelmäßige Verkäufe
    – teilweise verwirrende Suchergebnisse

  6. Reply
    Karl-Heinz Hänel 3. November 2009 at 12:00

    Nach einem Jahr fotolia, bzw. 1.000 Verkäufen, fängt es für einen Autor an, profesionell zu werden.
    Die schlechte Honorarpolitik ist für professionelle Neueinsteiger aktuell kein Anreiz, denn die Credit-Regelungen unter 100 bzw. 1.000 Verkäufen sind ein negatives Element aus der Gründerzeit, Ansporn für möglichst viel Content zu produzieren.
    Tatsächlich verkaufen sich höher gepreiste Bilderallein schon deswegen besser, weil anspruchsvolle Kunden sich bei teureren Bildern auf der sicheren Seite in Punkto Qualität wägen.
    ( Qualität = angemessener Preis )
    Welcher von seinen Bildverkäufen lebender Profi will seine Bilder bei fotolia verschleudern, wenn zeitgleich beispielsweise die über 100.000 Bilder von corbis auf der fotolia-Plattform ab 15 / 55 und 95 Euro in der kleinsten Auflösung gedealt werden?
    Das deutsche office ist leider nicht zugänglich für Verbesserungsvorschläge jeder Art.
    Die Auswahl-kriterien wurden bereits von diversen Mitstreitern kritisiert, zu Recht, wie ich aus lebenslanger Erfahrung im Bildgeschäft wohl sagen kann.
    Ganz mangelhaft ist die automatische Keyword-Übertragung in andere, als der eingegebenen Sprachen,
    sowie für Autoren die Option Abboverkauf für alle Werke oder für keines.
    Ich hoffe auf einen demoktatischen Wandel bei
    den Mitarbeitern, also mal weiter beobachten …

    Rezept gegen dubiose Bildselektion:
    Abgelehnte Bilder sollten in einem Ordner des Autoren auch für potenielle Kunden sichtbar und kaufbar sein, bei Erfolg (Kaufklick) dann automatisch mit in das Portfolio des Autors aufgenommen werden …

    fotoli hätte das Potenzial, zur weltgrößten Microstockagentur online zu werden,
    aber auch zur besten ???

  7. Reply
    Joksic 6. November 2009 at 15:49

    Sehr gut gelungene Seite. Alle Fragen werden beantwortet und es wird alles bis ins Detail erklärt.

  8. Reply
    Reiner Conrad 10. November 2009 at 17:11

    Die Einnahmen sind in den unteren Bereichen zu gering !
    Der Upload ist recht langsam.
    Der Service ist nett, aber nicht immer ausreichend.
    Insgesamt die Beste Bildagentur die ich kenne.

  9. […] Vielen Dank für Ihre Teilnahme und Ihren ausführlichen und konstruktiven Test der Bildagentur Fotolia. […]

  10. Reply
    Nebuto 16. Dezember 2009 at 13:51

    Top einnahmen. Leider dauert das Bereitstellen der Bilder länger als bei Shutterstock

  11. Reply
    shurago 19. Februar 2010 at 12:10

    Leider wegen Einnahmen kann ich z.Z. nicht viel sagen.

    Sehr übersichtlich, einfach zu handhaben.

    FTP-Upload ist etwas langsam aber es macht mir nicht’s aus!

    Ansonsten bin sehr zufrieden!

  12. Reply
    Karl Post 26. März 2010 at 14:18

    Insgesamt sehr sperrige Oberfläche: Keywords können nicht editiert werden um nur eins zu nennen. Bild muß gelöscht werden, um mit neuen Keywords hochgeladen zu werden.
    FTP-Server sehr unzuverlässig, viele Abbrüche produzieren viele Bilderleichen
    Undurchsichtige Annahme-Politik: ein Bild wird mal angenommen, dann wieder nicht.
    Wer viel Zeit hat und sein Geld anderwo verdient, mag sich da wohlfühlen.

  13. Reply
    W. M. 7. April 2010 at 00:05

    An sich eine gute Agentur. Was aber schade ist das im Forum der Agentur Stark zensiert wird wenn man etwas gegen die Agentur sagt.

  14. Reply
    N. K. 6. Juni 2010 at 19:26

    – Suchoptionen sind beschänkt
    – manchmal kommische Freigabe-Kriterien
    + Upload O.K.
    + generell sehr übersichtlich

  15. Reply
    Joh. D 13. Juli 2010 at 13:15

    Wir starten im Moment mit einigen Microstockagenturen.

    Man sieht deutliche Unterschiede im Handling usw.

    Später berichten wir über die Erfahrungen.

  16. Reply
    Manuel Lehmann 6. März 2012 at 13:58

    – Kundenservice mit Texbaustein-Antworten
    – Honoraranteile der Fotografen werden regelmäßig Kürzungen unterzogen.
    – Honoraranteile für Anfänger inzw. schamlos niedrig
    – Bildselektion ein Buch mit 100 Siegeln
    – recht selbstherrliche Agentur

    + relativ viel Verkäufe

Hinterlasse einen Kommentar