Lookstat – nur Fotografieren muss man noch selbst

 
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© Louis Michaud

Jeder Microstock und Stock Fotograf kennt das Problem – die Fotos sind geschossen, das Model bezahlt, die Bilder von RAW in Jpg entwickelt und jetzt muss man sie nur noch bei den Microstock Bildagenturen hochladen.
Leider fehlt hier noch ein wichtiger Schritt, der Fotograf muss für seine Fotos die richtigen Keywords für die jeweiligen Bildagenturen setzen, einen Titel finden und das ganze dann noch an die einzelnen Bildagenturen verteilen.

Genau diesem Problem hat sich die Firma Lookstat angenommen – sie bieten vom Keywording über Retusche, hochladen und abschicken bis zur Analyse der Verkäufe ein All-Inklusive Service für Stock Fotografen die lieber Fotografieren statt vor dem Rechner zu hängen.

Der Back-Office Service von Lookstat

Ich durfte den sonst kostenpflichtigen Back-Office Service von Lookstat ausprobieren und muss sagen ich bin begeistert. Ich bin ja nicht gerade der Profi-Microstocker sondern eher der Hobbyfotograf der hier und da mal ein Foto verkauft aber selbst mir gefällt der Back-Office-Service von Lookstat so gut das ich überlege ihn in mein Workflow zu integrieren.
Das schöne am Lookstat Service, man bezahlt nur was von Lookstat auch bearbeitet wird, es gibt keine monatlichen Gebühren oder sonst etwas. Wenn Sie also mal die Fotosucht packt und Sie massenhaft Fotos auf einmal schießen, können Sie Lookstat auch für nur einen Job anheuern.

So funktioniert Lookstat

Sie laden Ihre Fotos und Model-Releases in höchster Auflösung auf den Lookstat FTP (Die Daten werden per sFTP gesichert übertragen). Dort werden sie dann von den Lookstat Mitarbeitern mit englischen Keywords versehen (die man sich sonst hätte zusammen suchen müssen) und erscheinen dann in Ihrem Back-Office Service auf der Lookstat Seite als Set (In meinem Falle hatte ich keinen Setnamen vergeben).

Man kann jetzt die einzelnen Keywords und Beschreibungen noch per Hand korrigieren, wenn man möchte.

Wenn alles soweit OK ist kann man das komplette Set freigeben und die Lookstat Mitarbeiter werden anfangen es auf die Bildagenturen hochzuladen. Lookstat kümmert sich hier auch darum das die richtigen Model-Releases hochgeladen werden und die Kategorisierung stimmt u.s.w..

Jetzt heisst es warten, es gibt auch mit Lookstat keine Garantie das die Bilder bei den Agenturen angenommen werden. Leider muss man trotzdem pro Bild bezahlen und nicht pro akzeptierten Fotos, da Lookstat ja bereits Arbeit mit den Bildern hatte.

Wieviel kostet Lookstat?

Lookstat bietet den Back-Office Service nicht zu einem Pauschalpreis an, jeder Kunde hat andere Anforderungen daher sollte man sich bei Lookstat ein individuelles Angebot einholen.

Lookstat Fazit

Der Lookstat Back-Office-Service ist wie All-Inklusive Urlaub, es ist nicht günstig aber wenn man sich den Service leisten kann, möchte man ihn nie wieder missen.

Rahul, der Gründer von Lookstat, hat wirklich Ahnung von Microstock und bietet neben einem kostenlosen englischen eBook zum Thema RM & RF Fotos verkaufen auch einen wirklich lesenswerten Blog.

Ein weiterer kostenfreier Service ist der Analyse-Dienst, er beinhaltet zwar leider nur die Microstock Agtenturen: iStockphoto und Dreamstime, bietet aber sonst einen tollen Überblick welches Foto sich gut und welches sich schlecht verkauft.

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4 Kommentare

 
  1. Max 28.02.2010 um 13:32 Uhr

    Hört sich ganz interessant an.

     
  2. Amos Struck 28.02.2010 um 13:34 Uhr

    Also ich finde iSyndica ganz gut, benutze aber es nur für einige Agenturen.

     
  3. [...] Microstock wird von Jonathan Ross und iStockphoto COO, Kelly Thompson geführt. Ellen Bought und LookStat Cheff Rahul Pathak sowie SAA President Shannon Fagan sprechen über die Zukunft der Microstock [...]

     
  4. [...] Objekten und Fotos. Wenn Sie keinen Spass am verschlagworten haben, nutzen Sie den Service von Lookstat. Dieser ist für die ersten 25 Fotos zum ausprobieren kostenlos, meine Fotos haben die Jungs schon [...]

     
 

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