Shutterstock
in Bildagenturen von Amos Struck — 8. September 2009 at 22:02 | 7 Kommentare

Der Erfolgsgarant
Die Bildagentur Shutterstock ist eine der bekanntesten Bildagenturen überhaupt. Mit einem Portfolio von 8.100.000 Bilder ist deckt sie alle Themenbereiche ab und bietet eine riesige Auswahl an Bildmaterial für den Bildeinkäufer. Shutterstock ist anders – und genau das macht den Erfolg dieser Bildagentur aus. Das Bildmaterial ist äußerst hochwertig, die Qualitätsmaßstäbe sind sehr hoch angesetzt. Zudem beruht Shutterstock auf der Abo-Basis. Der Bildeinkäufer bezahlt einen Fixbetrag und darf dann eine festgelegte Anzahl an Bildern herunterladen. Genau das ist der Grund, warum Fotografen bei Shutterstock solch gute Umsätze machen. Hat der Fotograf die Aufnahme in die Bildagentur einmal geschafft, kann er sich über schnelle und zahlreiche Verkäufe freuen!
Das Aboprinzip
Der Bildeinkäufer kann zwischen verschiedenen Abonnements wählen. Der Kunde kann zwischen verschiedenen Abolaufzeiten wählen. Laufzeiten von einem Monat (159€) bis zu einem Jahr (1599€) werden angeboten. Damit richtet sich Shutterstock ganz klar an Agenturen und Bildeinkäufer mit hohem Bildbedarf. Ist das Abonnement abgeschlossen, darf der Bildeinkäufer pro Tag 25 Bilder frei herunterladen. Im Monat sind das 750 Bilder – eine stattliche Anzahl.
Sprachbarriere
Shutterstock ist ein englischsprachiges Angebot. Alle Bezeichnungen und Keywords sind in Englisch verfasst. Grundsätzlich kann man aber auch schon mit begrenzen Sprachkenntnissen erfolgreich auf Shutterstock verkaufen und einkaufen. Die Shutterstock Plattform ist sehr einfach und übersichtlich gehalten. Die Navigation und Bedienung fällt äußerst leicht.
Dennoch bietet Shutterstock seit kurzem eine deutschsprachige Version seiner Plattform an. Dieses Angebot ist aber noch im Aufbau. Immerhin ist der gesamte Katalog schon eingedeutscht, alle Suchbegriffe werden automatisch ins Deutsche übersetzt, die meisten Beschreibungen sind ebenfalls schon eingedeutscht. Die Übersetzung funktioniert verhältnismäßig gut.
Die deutsche Version von Shutterstock ist nur für Bildeinkäufer nutzbar. Registriert sich ein Fotograf bei Shutterstock, erscheint sein Mitgliedsbereich ausschließlich auf Englisch. Dennoch: Davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Englische Grundkenntnisse sind schnell erlernt. Übersetzungsangebote wie LEO helfen dabei.
Gesicherte Anmeldung
Eine Anmeldung bei Shutterstock ist relativ schnell vollbracht. Nach Eingabe der persönlichen Daten, muss eine Kopie des Personalausweises an Shutterstock per email geschickt werden. Spätestens hier erkennt man, dass Shutterstock großen Wert auf Qualität legt. Die Pflicht den Personalausweis einzuschicken beruht darauf, dass man versuchen möchte keine schwarzen Schafe / Betrüger zuzulassen. Schließlich sind die Verdienstchanchen bei Shutterstock sehr reizvoll. Die Anmeldung ist nach ca. einem Tag nach Einreichen der Personalausweises abgeschlossen.
Upload und Aufnahmetest
Die größte Hürde von Shutterstock für Fotografen ist der berüchtigte Test der ersten 10 Bilder. Nach der erfolgreichen Anmeldung bei Shutterstock, kann der Fotograf direkt damit beginnen, seine Bilder hochzuladen. Dies gelingt schnell und bequem per Browser oder FTP. Die IPTC Daten werden auch hier voll automatisch übernommen und ausgewertet. Dabei ist aber darauf zu achten, dass die Keywords bei Shutterstock in Englisch vorliegen müssen. Somit muss sich der Fotograf mit Übersetzungstools helfen oder die Übersetzung manuell durchführen. Grundsätzlich sollte man sein Fotoportfolio immer zweisprachig verschlagworten. So erspart man sich viel Arbeit, wenn man seine Bilder nicht nur im deutschsprachigen, sondern auch im englischsprachigen Raum anbietet.
Der erste Upload ist auf 10 Bilder begrenzt. Shutterstock empfiehlt die besten vorhandenen Bilder auszuwählen. Diese 10 Bilder werden dann besonders kritisch von den Bildreakteuren unter die Lupe genommen. Wie anfangs erwähnt bietet Shutterstock beste Qualität an – nicht umsonst tummeln sich dort so viele Bildeinkäufer und nicht umsonst kann man bei Shutterstock viel verdienen.
Somit muss der Fotograf anfangs durch eine harte Prüfung. Es wird besonders auf Rauschverhalten, Motiv, Schärfe und Farbe geachtet. Kommen 7 der 10 Bilder durch den Test, hat man bestanden. Nun kann unbegrenzt hochgeladen werden. Im Normalfall kommt es häufig vor, dass der neue Fotograf im ersten Versuch den Test nicht besteht. Das sollte kein Grund zur Ärgernis sein. Schließlich legt Shutterstock bei jeder Ablehnung detaillierte Gründe vor, was an dem Bild noch verbessert werden müsste. Nach einem Monat Wartezeit hat der Fotograf abermals die Chance den Test zu absoliveren. Er kann dies so oft probieren, wie er möchte oder muss. Irgendwann wird er es schaffen. Mit ein bisschen Vorbereitung kann aber der Test auch schon im ersten Anlauf erfolgreich bestanden werden. Die „normale“ Begutachtung der hochgeladenen Bilder durch die Bildredaktion ist ebenfalls streng – aber deutlich weniger streng, als beim Aufnahmetest.
Viel Arbeit – viel Geld
Möchte man mit seinen Fotos Geld verdienen, ist ein Engagement bei Shutterstock unverzichtbar. Hier sind die Umsätze am höchsten, hier erzielt man die meisten Downloads. Im Gegenzug zu den guten Verdiensten muss der Fotograf aber auch etwas mehr Zeit investieren, als bei anderen Bildagenturen. Bildauswahl und Bearbeitung, sowie die englische Verschlagwortung kosten Zeit. Die teilweise harte Bewertung der Bilder kostet zudem Nerven. So muss man damit rechnen, dass der Aufbau des eigenen Shutterstock Portfolios etwas länger dauern kann.
Dennoch: Hat man einmal den Aufnahmetest geschafft, für den man unbegrenzt viele Versuche hat, wird man in jedem Falle für seine investierte Arbeit gut entlohnt. Das Shutterstock System ist schnell erlernt. Zudem legt Shutterstock zwar großen Wert auf die technische Qualität der Bilder, bei der Motivwahl ist man aber deutlich großzügiger. So braucht man nicht unbedingt die spektakulärsten Bilder – sondern technisch einwandfreie Aufnahmen.
Viel Erfolg bei Ihrem Shutterstock Einstieg! Es wird sich lohnen.
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Tags: Bildagentur Fotos verkaufen Microstock Shutterstock
7 Kommentare
12.09.2009
00:07
Super Bildagentur!